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Erfa Hilcona Trend-Tour Zürich

ERFA Pasta-Kompetenz & mehr + Trend Tour Zürich
mit dem Netzwerk Foodservice-Produktentwicklung

Am 12. und 13. Juli 2016 fand wieder eine hoch spannende Veranstaltung statt 
im Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz. 

Die Teilnehmer trafen sich am ersten Tag beim Lebensmittelproduzenten Hilcona, um mit dem Außer Haus Markt Verantwortlichen, Rainer Laabs, 
über Pasta-Convenience, ultra Frische (2-3 Tage haltbar) und die besonderen Herausforderungen bei der Produktentwicklung zu diskutieren. 
Am zweiten Tag ging es dann auf Einladung von Hilcona und unter kompetenter Führung von Marina Helm Romaneschi, 
Präsidentin des Vereins Foodward, nach Zürich zu einer gastronomischen Trend Tour, bei der 10 innovative, 
neue und angesagte Gastronomiekonzepte im Mittelpunkt standen. 



Da Foodward ein Experten-Netzwerk für den Aufbau und die Vermittlung interdisziplinären Wissens entlang der Wertschöpfungskette Food ist, 
konnten auch spezifische Fragen zu den Konzepten umfassend beantwortet werden. 
Auch fand sich das Frischekonzept, über das wir am Vortag sprachen, bei der Trend Tour wieder. 
Also alles in allem eine sehr gelungene, interessante und informative Veranstaltung.

Warum war die Veranstaltung so spannend?
Innovative Ideen wurden zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung den Teilnehmern, nach einigen Informationen 
zur Historie der Firma Hilcona und zu den Bestrebungen des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit, vorgestellt. 
Im Competence-Center, gab es dann innovativen Pasta-Anwendungen zu verkosten, wie zum Beispiel frittierte Pasta oder auch süße Varianten, 
die mit jedem Dessert mithalten können. 

Sehr interessant waren auch die unerwartet echt wirkenden “Pasta Sushi” Kreationen, die gleich natürlich probiert wurden. 
Die Teilnehmer erfuhren dabei, dass das Rapit-Proto-Typing (schnelle Mustererstellung a.d.R.) 
unabdingbar für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktkategorie ist. 

Zusätzlich werden Produktentwicklungen in Zusammenarbeit mit Rational und Unilever sowie gemeinsam mit internationalen Köchen vorangetrieben. 
Dieses Vorgehen kommt natürlich der Produktentwicklung im Außer Haus Markt zu gute. 
Außerdem ist Hilcona mit den drei strategischen Richtungen „Pasta“, „Mahlzeiten“ und „vegetarisch“ breit aufgestellt. 
Bemerkenswert dabei ist nicht nur die Vielfalt der Produktpalette, sondern auch die enorme Anzahl an Neuprodukteinführungen. 
Dazu trug auch die Strategie bei, die Produktentwicklung über jeweilige Kompetenz Center im eigenen Hause durchzuführen.


Natürlich gab es nach dem Besuch des Competence-Centers wieder spannende Diskussionsrunde, in der unter anderem auf die Anforderungen an 
die Schnelligkeit der Produktentwicklung eingegangen wurde. Dazu sind eine flexible Produktion und flexible Produktionsanlagen auf 
Seiten der Hersteller und der Fokus auf die kreative Anwendung der Produkte beim Verwender unabdingbar. 
Aber auch Themen zu aktuellen Trends und Anforderungen, wie die Frage, ob vegetarisch, vegan ein Trend oder eine Modeerscheinung ist, 
kamen zur Sprache. Allerdings waren sich alle einig, dass in Deutschland viel zu viel Fleisch konsumiert wird. 
Unterstützt wird dieser Konsum auch dadurch, dass Fleisch in Deutschland zum Teil günstiger als Salat ist. Ein anderes Thema war die bekannte Zunahme von Lebensmittelunverträglichkeiten. Es wird im Moment schon an einer glutenfreien Pasta gearbeitet. 
Auch bei der Frage „Bio versus Regional“ tendierten die Teilnehmer dazu, dass Regional gegenüber Bio das größere Vertrauen beim Tischgast besitzt, 
denn hier spielt die Authentizität eine wichtige Rolle. Allerdings waren sich alle einig, dass Nachhaltigkeit ein sehr großes Thema beim Verwender ist.

Am Abend fanden dann alle Teilnehmer neben der Verarbeitung der Eindrücke des Tages auch genügend Zeit, sich über Themen auszutauschen,
die tagsüber nicht angesprochen wurden oder nur für einen bestimmten Teilnehmerkreis relevant waren.


Am zweiten Tag wurden dann pfiffige und interessante Gastronomiekonzepte in Zürich besucht, wo in den letzten Monaten viele neue Lokale und Take Aways entstanden. 


Frisch, gesund, regional und ethische Werte schreiben sich die meisten auf die Fahne. Deshalb befasste sich die spannende gastronomische Trend Tour auch mit den Themen „Gesund und Frisch als Convenience“ (direkt vom Bauern, nachhaltig, vegan), „Klassiker – nur besser“ (z.B. italienische Küche mit neuer Frische oder Burger mit gesundem und nachhaltigem Hintergrund) und „Aus Ethnic Food wird Cosmopolitic Food“. 


Bei letzterem Thema geht es nicht darum exotische Küchen-Welten zu präsentieren, sondern eine Sammlung von Lieblingsrezepten 
aus aller Welt in einem Wohlfühl-Ambiente anzubieten. So ging es dann zu Fuß und mit der Tram zu den verschiedenen Gastronomie-Konzepten. 



Sehr interessant war für alle Teilnehmer auch einmal hinter die Kulissen, also in die Küchen, hineinschauen zu dürfen. 
Dabei erklärten die Betreiber ihr jeweiliges Konzept und wo die Herausforderungen des Konzeptes für die Zukunft liegen. 
So ist z.B. im Züricher Hauptbahnhof das Outlet Hitzberger mit der Bezeichnung „Gesunder Fastfood vom Sternekoch“ 
sehr stark von der Laufrichtung der Reisenden abhängig. Allerdings ist es durch sein Frischekonzept – alles wird frisch zubereitet und Säfte werden gepresst - 
auch ein Magnet, für das die Reisenden einen kleinen Umweg zum Bahnsteig in Kauf nehmen. 
Sehr interessant war auch das “Coop to go” Konzept. 

Hier wird das Angebot im gastronomischen Bereich mehrmals auf die jeweilige Tageszeit angepasst. Wo also zum Frühstück noch Joghurt und andere gekühlte Dinge in der Theke standen, findet man zur Mittagszeit kleine warme Snacks, Pommes Frites und dergleichen. 


Neben diesen beiden waren ebenso die Konzepte Stipped Pizza, bei dem sich der Tischgast vom Teig bis zum Belag alles selbst zusammenstellen 
kann oder das Konzept John Baker, bei dem vor den Augen der Gäste die verschiedenen Brotsorten in einer offenen Produktion hergestellt werden, 
um nur einige Beispiele der informativen Trend Tour des Netzwerkes Foodservice-Produktentwicklung zu nennen.


Dass die Teilnehmer begeistert waren, haben die positiven Rückmeldungen gezeigt.
„Die Trend-Tour hat viel Inspiration gegeben und war eine runde Sache“ 
Melanie Gronemeyer 

„...eine wirklich tolle Veranstaltung! Gerne mehr davon!“ 
Christian Witte

„Die Organisation der Veranstaltung war perfekt!“ 
Heiko Schönbroich

Bitte melden Sie sich, wenn wir auch für Sie die Veranstaltung wiederholen sollen.
info@foodservice-produktentwicklung.de

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